16 Blocks

Deutsche HD DVDs

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Re: 16 Blocks

Beitragvon Michael » 07.06.2008 11:58

Ja, da hast Du natürlich recht. Wobei `Flug des Phoenix´ ein erstklassiges Master hat. Schon die DVD war wirklich gut. Da wäre mit AVC oder VC-1 vermutlich noch mehr drin gewesen.
Deine Beobachtung zu MPEG2 kann ich zu 100% teilen - der Codec gehört nicht auf Medien der neuen Generation. Und wenn man sich BD25 Disks mit VC-1 und DTS HD MA (oder True HD) anschaut, weiß man, was man aus 25 Gb holen kann ;-)

VC-1 und AVC sind ja im Aufbau weitgehend ähnlich. Auch die Übergänge der Entwicklungsanteile sind fliessend. Eigentlich wird die Bildtiefe hauptsächlich vom Kontrast bestimmt. Zum Teil auch von der Bildschärfe (immer vorausgesetzt, digitale Artefakte werden nicht sichtbar). Und ich zerbreche mir eben den Kopf, wie es möglich ist, bei der Bildplastizität regelmäßig Unterschiede feststellen zu können. Zu gern hätte ich dafür eine technische Erklärung bzw. Bestätigung. Liegen die Unterschiede bei der Art des Vollbild-Encodings ? Kann VC-1 die bessere Kantenschärfe darstellen ? Es ist ja immer so eine Sache, seine Eindrücke öffentlich kundzutun, diese aber technisch nicht erklären zu können...
Immerhin scheint sich die Qualität bei AVC in die richtige Richtung zu bewegen. Wäre schön, wenn man sich zukünftig keine Gedanken mehr über den verwendeten Codec machen müsste.
Gruß, Michael

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Re: 16 Blocks

Beitragvon Mike » 07.06.2008 13:04

Ich bin leider nicht so wortgewandt wie du, deshalb kann ich es nicht so gut erklären.

Man muß Unterscheiden zum einen ist der Codec wichtig der codiert das Bild.
Zum anderen der encoder, der sagt dem codec was er machen soll.
Oder auch GUI genannt.
Beim VC1 encoder sind alle wichtigigen parameter bereits gesetzt, da ist also nicht mehr viel Handarbeit nötig.
Mpeg üblich werden bei deren Codecs verschiedene encoder eingesetzt, welche auch unterschiedliche Eigenschaften haben.
Man kann also nicht mit jedem encoder das ganze potenzial des codecs ausschöpfen.

Dann gibt es bei Mpeg noch die varianten single pass und multi pass encoding.
Das sorgt dafür, daß beim zweiten oder dritten durchlauf der encoder merkt, daß er auf problematisches Material achten muß.
Damit kann mehr tiefenschärfe erzeugt werden.

Der nächste Knackpunkt ist die bitraten Steuerung.
Da gibt es die konstante Bitrate, welche wenn ich gutes HD Material erzeugen will ein Speicherfresser ist.
Und ich muß vorher bestimmen wie hoch ich gehen darf.
Dann gibt es die variable Bitrate, bei der ich dem encoder sagen kann wie hoch er bei schwierigem Material maximal gehen darf.
Hier ist das Problem, daß man beim ersten durchlauf nicht exakt weiß wie groß die Datei nun wird.
Deshalb vermute ich, daß die BD 25 Filme mit konstanter Bitrate codiert wurden und die BD 50 mit variabler Bitrate.
Da sind mit Sicherheit auch Scheiben dabei die noch auf BD 25 passen, das dürfte aber die Ausnahme sein.
Auch ein Grund für mich daß es kaum TrueHD auf BD gibt.
Wenn dann von Sony die beherrschen den encoder mit Sicherheit.

Dann ist VC1 von Microsoft ein weiterer Grund warum einige Studios den nie nutzen werden.

Gruß Mike
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Re: 16 Blocks

Beitragvon Michael » 08.06.2008 12:52

Ach was, wir schreiben hier doch alle, wie uns der Schnabel gewachsen ist. Ist doch kein wissenschaftlicher Debatierclub ;-)

Du hast Dich wohl stärker mit diesem Thema beschäftigt als ich. Und ich denke, es gibt auch gar keine einfache Antwort auf diese Frage.
Vermutlich kommen da (wie Du schon schreibst) mehrere Dinge zusammen. Es wird das `letzte Quentchen Qualität´sein, was sich in der Bildplastizität letztendlich zeigt. Und das klappt momentan noch mit VC-1 besser. Wollen wir hoffen, man gibt sich zukünftig noch ein wenig mehr Mühe bzw. bekommt die vielfältigeren Einstellungen beim AVC Encoding besser in den Griff.
BD25 sind übrigens auch in variabler Bitrate codiert. Natürlich liegt diese im Schnitt deutlich niedriger. Auch hier scheint man VC-1 besser im Griff zu haben, denn ich hatte bisher bei keinem einzigen VC-1 Transfer den Eindruck, weniger Speicherplatz würde die Bildqualität beeinflussen.
Gruß, Michael

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Re: 16 Blocks

Beitragvon Mike » 08.06.2008 13:06

Ich codiere schon seit Jahren.
Meine ersten Gehversuche machte ich mit dem Cinema Craft encoder.
Ein mächtiges Werkzeug das alles bereitstellt was man braucht.
Ist aber sehr komplex und schrott ist einfach zu produzieren.
Ein vergessener flag und 6 Stunden codierzeit sind für die Tonne.

Wie ich ja weiter oben schon geschildert habe ist der wohl größte Vorteil von VC1 daß man nicht so viel Einstellen muß.
Ich arbeite mit Windows Vista Ultimate 64 da war schon ein WMV 9 kit bei (Händlerversion).
Vielleicht weil ich Beta tester war.
Die kann man als HD DVD codieren.

Gruß Mike
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Re: 16 Blocks

Beitragvon braindead » 23.06.2008 10:35

Ganz gutes Bild , aber nicht überragend . Deshalb soeben noch :

8 / 10
Mfg Jens

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Re: 16 Blocks

Beitragvon Thomas » 19.09.2010 09:46

Gestern wieder mal gesehen. Diesmal natürlich mit dem Epson.
Also, wenn das Material stimmt macht der Toshi EP30 ein super Bild, ich vermute sogar etwas besser als mein Pana BD 35. Ist mehr Punsh im Bild und das Schwarz viel satter (ein hochwertiger Blu Ray Player muß wohl endlich her)
Eine spitzen Bildplastizität und sehr angenehme naturbelassene Farben. Dazu eine wahnsinns Bildschärfe besonders bei den close ups.
Aus heutiger Sicht würde ich den Streifen mit 9,5 im Bild bewerten.
Gruß Thomas

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