Neues angeschaut

Darf es etwas mehr sein ?

Moderator: Michael

Neues angeschaut

Beitragvon Akira » 01.10.2017 13:09

Eben auf der Heimkino Messe vor Ort gewesen..
Sony 260 - 4K Beamer auf 4 Meter breiten Leinwand, JVC neuer 5900 auf einer 21:9 und 3,10 Meter Steward Leinwand, sowie den Epson 3900 und die neuen von Optoma..
Daneben LG Oled 65 Zoll Wallaper, geiles Ding !! Hauchdünn und wird magnetisch an die wand befestigt..
Sowohl Sony und JVC gaben eine tolle Performance ab, bei Musikvideos und 4K Filmauschnitten, beide auf hohem Niveau!! Ein direkter Vergleich war räumlich nicht gegeben, aber letztlich denke ich im Unterschied nur Nuancen.
Aber auch der Epson sowie Optoma zeigten ein mehr als solides Bild, beide allerdings bei 2 Meter Leinwandbreite..
Gruß Harry

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Re: Neues angeschaut

Beitragvon Mike » 01.10.2017 22:07

Die Optomas sind mir auch schon auf gefallen.
Wäre schön wenn der Michael mal was dazu schreiben würde.
So richtig überzeugt haben die mich nicht auch wenn es gute Ansätze gibt.

LG
Mike
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Re: Neues angeschaut

Beitragvon Akira » 02.10.2017 14:52

Mike hat geschrieben:Die Optomas sind mir auch schon auf gefallen.
Wäre schön wenn der Michael mal was dazu schreiben würde.
So richtig überzeugt haben die mich nicht auch wenn es gute Ansätze gibt.

LG
Mike


Wie gesagt, fand die überraschend gut.. es gab natürlich keine direktvergleiche.
Da jeder Anbieter sein Personal vor Ort hatte sowie seinen eigenen Raum.
Aber das gezeigte gefiel durchaus, das im positiven Sinne.
Gruß Harry

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Re: Neues angeschaut

Beitragvon Michael » 04.10.2017 16:15

Ja, ohne direkte Vergleichsmöglichkeit ist das immer etwas schwer. Auch nicht ideal ist es, einen 4K Projektor auf 2m Bildbreite zu zeigen. Der Hauptvorteil des Optoma UHD65 liegt eben bei der hohen Auflösung, die in der Praxis tatsächlich 4K entspreicht. Nativ 4.150.048 Pixel sind schon eine Hausnummer. Und dank der schnellen Schaltzeiten des DLP-Chips werden diese in einem solchen Tempo mittels eShift (also 2x 4.150.048 Pixel) dargestellt, das es anders wie bei den bekannten eShift Geräten am Markt nicht zu sichtbarer Überdeckung kommt. Das funktioniert tadellos und die Bilder sind in Sachen Auflösung und Schärfe eine Wucht. Da ziehen die JVCs den Kürzeren, wenngleich man auch dort von 4K profitiert.

Nun liegen die DLPs natürlich im Kontrast weit hinter einem Dila-Projektor. Keine Überraschung. Richtig eingestellt (die dynamische Lampensteuerung arbeitet bei den neuen Optomas ausgezeichnet) ist das Ergebnis durchaus gut. Aber man kommt weder beim Schwarzwert, noch bei der Lichtleistung in die Nähe aktueller JVC Modelle. Und natürlich wirkt HDR auf einem kontrastreicheren Projektor wesentlich beeindruckender und ein weiterer großer UHD-Vorteil (der 10 Bit Farbraum) wird von den DLP-Modellen (Ausnahme Benq W12000) nicht unterstützt. Beim UHD65 profitiert man zwar auch
in Sachen Farben von der UHD und die Unterschiede zur Blu-ray sind auch deutlich sichtbar. Von der phantastischen Farbdarstellung der JVCs ist man aber weit entfernt.

So kommt es eben darauf an, was man sucht. Der Optoma ist günstiger und ich würde ihn durchaus als "echten 4K-Projektor" bezeichnen. Wer nun den JVC-Kontrast allerdings gewöhnt ist, muss seine Erwartungen entweder deutlich dämpfen, oder er wird nicht glücklich.
Gruß, Michael

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Bild: JVC DLA-X5000, Framestar Samt 21:9 295cm, Sony UBP-X800, Toshiba XE-1, Oppo 93, Ton: Onkyo TX-NR906, Parasound 275, 2x Denon POA-800, Lautsprecher: 4x ALR Nr.3, 2x ALR Entry4, 1x ALR StepC, 4x Nubox 311, 2x Jamo 300, 1x Yamaha SW300
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Re: Neues angeschaut

Beitragvon Thomas » 05.10.2017 18:03

Das heißt, der Optoma UHD 65 macht aus 4k gleich mal 4k x 2 ? Und das macht er schon für 3200 € ?? So etwa wie mein JVC aus normalen Full HD x 2 die 4k zaubert ? (ich mache das ganz selten und nur bei UHD Scheiben, weil Schärfe verloren geht) Naja, ein nativer 4k Chip wie Sony das tut ist auch beim Optoma nicht verbaut. Wäre trotzdem interessant mal in echt zu sehen, denn die 4k Geschichte hat mich bis dato nicht wirklich vom Hocker gehauen. Nicht, daß das Bild etwa schlecht wäre aber da kommt auflösungstechnisch einfach nichts sichtbares mehr. Naja, oder man geht 1m vor die Leinwand und zählt Artefakte. Interessant wäre auch, wie sich der Optoma handshakemäßig verhält. Denon JVC funktioniert verlangt aber auch hier und da starke Nerven. Zum Schluß haben wir dann eigentlich nur noch das Problem, daß die Film nicht einmal nativ in 4k abgedreht werden. Das gilt für viele Filme und Abtastungen.
Die Pixelschraueberei ist doch wirklich nicht zu bremsen. Das hatten wir bei den Fotoapparaten auch, immer mehr. Einzig Apple hat es verstanden und bietet seine Macbooks mit einer Retina-Auflösung an, wohlwissend, daß das menschliche Auge eine höhere Auflösung nicht sehen kann, da die Auflösung der Netzhaut selbst begrenzt ist. Ich denke Michael hat recht, wenn er von Kontrast und Farben als Argumente für ein gutes Bild spricht. So einen Sprung wie von SD auf Full HD werden wir nicht wieder erleben.
Gruß Thomas

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